Montag, 17. Juli 2017

Drauradweg 2017 - Toblach - Maribor - Bad Radkersburg

Im letzten Jahr hatte ich im Fahrradurlaub ja ziemliche Probleme mit meinen Knien. Dieses Jahr möchte ich es daher etwas lockerer angehen und anstatt Höhenmeter sammeln in der Toskana, ist gemütliches Flussabwärts rollen angesagt. So zumindest der Plan.

Ich habe dafür den Drauradweg ausgewählt. Unsere Anreise mit dem Zug gestaltet sich, ich sag mal ok. Der Ticketkauf war nicht so leicht, dafür haben wir dann nicht die richtigen Tickets für unsere Räder. Ab Lienz braucht man im Sommer nämlich ein teureres Rad Ticket, von dem in Graz aber anscheinend niemand etwas weiß. Ich weiß nicht wie die ÖBB so arbeitet, aber einstampfen und neu machen ist sicher nicht der schlechteste Sanierungsvorschlag.

1.Tag Toblach - Lienz:
Nach ca. 7h und 3 mal Umsteigen sind wir in Innichen in Südtirol. Hier steigen wir aus und fahren die 5km nach Toblach zum Drauursprung per Rad. Die Italiener verlangen nämlich 7€ pro Rad für die paar Km.
In Toblach gibts zuerst mal einen Espresso, what else. Danach rollen wir die schon bekannten 5km Richtung Innichen zurück und weiter gehts Richtung österreichische Staatsgrenze. Den Drauursprung haben wir nicht gefunden. Entweder ist der sehr unscheinbar, oder wir können keinen Schilder lesen.

In Abfaltersbach brauchen wir dann unseren ersten Stop. Kaffee, Bier und Apfelstrudel stehen am Programm. Davor muss ich aber das Schaltseil für meinen Umwerfer Wechseln. Das löst sich nämlich auf und lässt mich nicht mehr schalten.
Dann gehts auch schon entspannt und voller Energie durch die wunderschöne Berglandschaft weiter nach Lienz. Hier bleiben wir am Campingplatz Falken.
Nach der ersten Körperpflege fahren wir noch in die Stadt, kaufen Essen und trinken noch was.

Strecke: 59km
Aufstieg: 180hm
Abstieg: 1017hm
Zeit: 3h24'

2. Tag Lienz - Spittal:
Wir starten so gegen 8 Uhr und unser erster Stop ist in Oberdrauburg. Kaffee und Kuchenpause.
Der Weg ist sehr schön und wir kommen gut voran. Zu mittag finden wir einen sehr netten Picknickplatz an der Drau und können auch zum ersten Mal unsere Füße in ihr abkühlen. Gestärkt gehts in der Hitze nach Lind im Drautal zum Gasthaus Funder. Dort waren wir vor Jahren schon, da wir den Sohn kennen. Der ist nicht da, aber ein Bier und ein Schnaps bekommen wir von den Wirtsleuten trotzdem. So gestärkt und motiviert fahren wir auch ohne dem angebotenen Essen weiter. Eigentlich ein Fehler, holt mich doch wenig später der Mann mit dem Hammer.
Egal, ein paar Nüsse und ich schaffe es noch bis Spittal.
Eigentlich wollten wir in Sachsenburg Campieren, aber es ist erst früher Nachmittag und wir haben noch Zeit. Die letzten Km nach Spital sind dann aber nicht mehr so lustig. Es gibt keinen richtigen Radweg mehr, wir fahren auf einer Bundesstraße, die uns auch noch ein paar Steigungen in den Weg legt.
Wir kommen aber beim Drauwirt an, wo auch ein kleiner Campingplatz ist.
Nach dem Essen fahren wir noch nach Spittal auf ein Eis. Wir brechen unseren kleinen Stadtrundgang aber aufgrund dunkler Wolken und starken Windes ab und auf dem Rückweg fallen die ersten dicken Tropfen.
Wir kommen noch trocken zurück, aber dann gehts rund. Starker Regen, Blitz und Donner. Zum Glück gibt es eine Art Küche mit Dach und Tischen. Dort sitzen wir mit anderen Zeltlern und warten 2 Gewitter ab. Als wir schon im Zelt liegen kommt noch Gewitter Nr. 3 ums Eck. Nicht so gemütlich.

Strecke: 82km
Aufstieg: 394hm
Abstieg: 731hm
Zeit: 5h01'

3. Tag Spittal - Feistritz im Rosental:
Unser Zelt hat dicht gehalten und so sind wir trocken.
Nach dem Frühstück gehts auf in Richtung unseres ersten Etappenzieles heute, Villach.
40km weiter stehen wir auch schon am Hauptplatz und es ist Zeit für das erweiterte 1er-Menü - Kaffee, Bier, Kuchen.
Leider gibt es in Reichweite unserer Wunschdistanz keinen Campingplatz und so haben wir nochmal 40km vor uns. Aber da die Strecke schön ist gehts flott dahin. Eine Kaffeepause gibts aber dann noch in St. Jakob im Rosental. Zuerst abkühlen im kalten Bach, dann Kocher raus und 1er-Menü gezaubert.
Somit sind wir frisch für die letzten Km. Die haben es noch teilweise in sich. Es gibt noch ein paar steile Anstiege mit sofortiger Vernichtung der gewonnen Höhenmeter. Aber wir lassen uns nicht mehr aufhalten und mit den ersten Regentropfen reiten wir im Campingplatz Juritz in Feistritz im Rosental ein.

Strecke: 83km
Aufstieg: 390hm
Abstieg: 494hm
Zeit: 5h08'

4. Tag Feistritz im Rosental - Lavamünd:
Heute wollen wir uns einige Höhenmeter sparen. Somit biegen wir bei Seidendorf vom Drauradweg ab und fahren zum Klopeinersee. Hier machen wir unsere Kaffeepause und sind geschockt vom Ort und der Nordseite des Sees. Sieht aus wie in Lignano. Also schnell erweitertes 1er-Menü zugeführt und wir radeln weiter nach Jaunstein. Hier wechseln wir auf den Jauntalradweg, der uns wieder Richtung Aich an der Drau führt. In Bleiburg kühlen wir unsere Füße nochmal ab und werfen die Kaffeemaschine an. Jetzt haben wir noch die letzten Km nach Lavamünd vor uns.
Nach einer ziemlich imposanten Hängebrücke sollte es eigentlich nur mehr bergab gehen und wir freuen uns auf das Ausrollen. Uns bläst aber ein derart starker und heißer Wind entgegen, dass das mit dem Ausrollen nicht so recht klappt. Heute ist es so dermaßen heiß, dass der Campingplatz in Lavamünd mit seinem Badeteich genau das Richtige ist.

Strecke: 86km
Aufstieg: 403hm
Abstieg: 470hm
Zeit: 5h30'

5. Tag Lavamünd - Maribor:
Königsetappe. Über 70km und ca. 1000hm stehen am Programm. Nach ein paar netten Einroll-Km kommen wir zur Grenze bei Dravograd. Ab hier gibts keine richtig schönen Radwege mehr. Nur die Beschilderung sollte schon vorhanden sein.
Über die Drau und über die Bahngleise drüber und schon geht das Abenteuer los. Und auch die ersten Höhenmeter haben wir vor uns. Auf der schmalen Straße, die oberhalb der Drau einen Berg hochzieht kommen uns fast keine Autos entgegen. Der Belag wird auch immer wieder ein wenig holprig, aber sonst ist der Weg sehr schön. In Vuhred machen wir dann einmal Kaffeepause. Anschließend fahren wir weiter, bis wir in Podvelka die Drau Richtung Süden verlassen. Jetzt gehts in die Berge. Die nächsten Km fahren wir nur bergauf, bis wir den höchsten Punkt erreichen und wir endlich Richtung Lovrenc hinabrollen können. Hier machen wir Pause und kaufen uns eine Jause. Diese verspeisen wir aber erst nach dem letzen Berg, dessen Abfahrt uns wieder an die Drau bringt. Kurz vor Ruse finden wir endlich ein passendes Plätzchen für unsere Jausenpause. Kalter Bach und Schatten, es ist extrem heiß heute.
Jetzt haben wir nicht mehr weit bis Maribor. Wir steuern gleich den Campingplatz Kekec an.
Nach dem Zeltaufbau fahren wir noch die 6,5km nach Maribor und trinken unser Zielbier. Danach wird noch ordentlich geschmaust und vollgestärkt gehts zurück zum Campingplatz.
War ein harter Tag.

Strecke: 93km
Aufstieg: 1167hm
Abstieg: 1350hm
Zeit: 6h55'

6. Tag Maribor - Klöchberg:
Heute können wir nicht einer vorgegebenen Route folgen, sondern müssen uns selbst eine suchen. Wir fahren zuerst nach Celestrina, sehr steil bergauf und anschließend nach Vukovje wieder hinunter. Weiters folgen wir kleinen Landstraßen durch nette Gegend bis wir in Sladki Vrh auf die Mur treffen.
Hier gibt es eine kleine Fähre und der "Kapitän" bringt uns nach anfänglichem Grummeln ans österreichische Murufer. Jetzt gehts weiter zur Schiffsmühle in Mureck. Hier wartet Uwe auf uns, der uns jetzt begleitet.
Die letzten Km nach Bad Radkersburg ziehen sich ein wenig, aber die Aussicht auf ein Bevog Bier im slowenischen Lokal Golar lassen uns durchhalten. Das Bier schmeckt und so sind wir wieder gestärkt und motiviert und fahren die letzten Km bis nach Klöchberg. Auch heute ist es wieder extrem heiß und so wird die letzte Steigung schon etwas anstrengend.
Dafür können wir uns dann ausruhen und genießen Speis und Trank.

Strecke: 79km
Aufstieg: 559hm
Abstieg: 663hm
Zeit: 4h52'

8. Tag Klöchberg - Graz:
Der 7. Tag war faulenzen und essen in Klöchberg.
Nachdem es die Nacht geregnet hat und auch am Morgen ganz schön viel Wasser von oben kommt, starten wir gegen halb 11, als es zu regnen aufhört. Bis Mureck kommen wir. Dann müssen wir uns unterstellen und abwarten. Wir beschließen, dass wir nicht in Regenmontur 70km fahren wollen und somit steigen wir in Mureck in den Zug. Macht nix, meine Füße sind ohnehin müde.

Strecke: 25km
Aufstieg: 38hm
Zeit: 1h20'

Sylvia ist das neben dem Fluß bergab fahren gar nicht zu langweilig. Sie meint sogar, dass das ganz schön anstrengend ist. Uns hats gefallen. Knie haben durchgehalten und es war wirklich kein langweiliges dahinrollen.
Wenn man anstatt zu Campen in Hotels/Pensionen unterkommt, erspart man sich den größten Teil der Ausrüstung und es wird nochmal etwas einfacher. Aber Campen wollten wir schon.
Life begins outside the comfort zone :-)


Gesamt (Laut Radcomputer):
Strecke: 520km
Aufstieg: 3102hm
Zeit: 31h51'


Montag, 19. September 2016

Toskana 2016

Dieses Jahr ist etwas völlig neues geplant. Wir wollen mit Radtouren beginnen. Ich bin davon ja schon länger begeistert, obwohl ich noch keine langen-großen Touren unternommen habe, Sylvia weiß noch nicht so genau. Sie hat sich aber mal ein super Tourenrad gekauft und somit stimmt schon mal die Ausrüstung.

Wir wollen 3 Wochen mit dem Rad durch die Toskana fahren. Natürlich mit voller Ausrüstung und somit hat jeder um die 20 kg Gepäck am Rad.
Wir starten in der Nähe von Modena, wo wir unser Auto bei einem Arbeitskollegen parken können.
Ich mach's kurz, die ersten beiden Tage waren landschaftlich super und sehr schön mit dem Rad, nur einige Höhenmeter macht man da schon. Somit war bei mir in Florenz Schluss. Am 2. Tag hat mein Knie so stark zu schmerzen begonnen, dass ich nicht mehr richtig gehen konnte und Radfahren schon gar nicht. Radlurlaub aus! Nach zwei Tagen in Florenz bin ich dann mit dem Zug zurück zu unserem Auto und hab Sylvia abgeholt. Sie hatte ab da ein Begleitfahrzeug, auch nicht schlecht. Sylvia hat noch ein paar Touren unternommen mit dem Rad, ich bin ihr dann immer mit dem Auto nachgefahren, bis zum Treffpunkt.

Wir waren in der sehr schönen Chianti Gegend, Greve, Siena sind dann nach San Gimignano gefahren. Da wir nicht nur herumfahren wollten, haben wir beschlossen auf die Insel Elba zu fahren, ich hatte da einen Tip von meiner Schwerster. Und das hat sich wirklich ausgezahlt. Elba ist sehr schön. In der Hauptsaison würde ich da nie hinfahren, aber in der Vor- oder Nachsaison super. Wunderschöner Campingplatz mit zwei Stränden, super schönes, klares Wasser und die Temperaturen auch noch super. Ich war bis Anfang Oktober noch jeden Tag im Meer. Da es uns so gut gefallen hat und Sylvia konnte auf Elba noch einige Wanderungen und Radtouren unternehmen, sind wir ein bisschen länger geblieben als geplant.

Anschließend sind wir noch nach Pisa gefahren, aber nur kurz. Den Turm ansehen und schnell wieder weg. Zahlt sich jetzt nicht sonderlich aus, obwohl die ganze Anlage sehr schön hergerichtet ist. Wir sind gleich weiter nach Lucca. Das ist eine sehr schöne Stadt.
Zum Abschluss sind wir nochmal nach Florenz, da ich da zu Beginn der Reise nicht so wirklich viel mitbekommen habe und das nicht so genießen konnte.

Insgesamt war der Urlaub dann trotzdem super. Zwar nicht wie geplant, aber man(n) lernt immer wieder dazu.
Die Toskana wird uns hoffentlich nochmal sehen, auch mit dem Rad. Wobei ich sagen muss, als Radtouren Anfänger ist die Toskana ungeeignet. Vor allem, wenn man so wie wir das ganze Gepäck mit hat. Man macht einfach sehr viele Höhenmeter und das sollte man mit dieser Last schon gewöhnt sein.
Ich werd jetzt schauen das ich wieder fit werde und ohne Schmerzen wieder kraftvoll treten kann. Dann auf zu neuen Zielen, den Sylvia gefällt das Tourenradeln!

Mittwoch, 6. Januar 2016

Kurzbesuch in Istanbul

Ein 12h Flug, der wenig Schlaf zuließ, brachte uns von Singapur nach Istanbul. Die Einreise klappte schnell und so waren wir um 6:45 schon in der Metro und S-Bahn, die uns in Richtung unseres Hotels brachte. Die letzten paar Meter mussten wir dann aber doch gehen und es war zum Glück endlich hell geworden, aber die Orientierung war trotzdem nicht leicht für uns. Irgendwann haben wir das Hotel dann gefunden, mit 2 mal nachfragen, und wir durften auch gleich das Frühstücksbuffet stürmen. Danach war unser Zimmer auch schon fertig und erstmal eine Dusche und ein wenig Schlaf angesagt.

Etwas frischer starteten wir dann los. Das Wetter wurde auch besser, am Morgen hat es noch genieselt, jetzt kam sogar die Sonne immer wieder zum Vorschein.
Wir hatten keinen großen Plan, nur ein paar Dinge die wir uns ansehen wollten.
Zuerst die Blaue Moschee, Hagia Sophia, Spaziergang durch den Gülhane Park. Anschließend sind wir mit der Metro unter dem Bosporus durch und haben auf dem asiatischen Teil von Istanbul einen Kaffee getrunken und einen Geocache gemacht. Für den Rückweg haben wir dann das Schiff gewählt, was sehr schön war, da genau die Sonne unterging.

Am Rückweg zum Hotel sind wir noch durch den Gewürzmarkt spaziert, haben viel gestaunt und auch etwas gekauft und anschließend war noch der Grand Bazar am Weg.
Nach einer Rast gingen wir nochmal los für ein Abendessen und noch ein Bier zum Abschluss.

Istanbul hat uns gut gefallen, kann sein das wir hier nochmal länger verbringen müssen. Gibt doch noch einiges zu sehen. Und mit den Direktflügen der Türkisch Airlines von Graz ist das auch nicht aufwendig und teuer.

Jetzt starten wir zum Flughafen und dann geht es ab nach Hause. Wir freuen uns schon, auch wenn es jetzt ein wenig kalt ist.

Istanbul 2016-01-06

Dienstag, 5. Januar 2016

Resümee Singapur

Wie schon bei unserem ersten Besuch vor ca. 3 Jahren, ist Singapur immer noch ein Wahnsinn.
Mit Asien hat es nicht so wirklich viel zu tun, zumindest was den Verkehr, den Dreck, und die kulturellen Sehenswürdigkeiten angeht. Beim Essen kann Singapur voll mithalten und ist sogar ganz vorne mit dabei.

Wir haben jetzt mehr Zeit in Singapur verbracht als zuerst geplant, aber langweilig wurde uns trotzdem nicht. Die meisten Sights haben wir bei unserem ersten Besuch schon gesehen und so hatten wir dieses Mal keinen „Stress“. Entspannend wurde Singapur trotzdem nicht, aber das liegt wohl an der Stadt, den vielen Menschen und der von allen Seiten einprasselnden Eindrücken.

Silvester in Singapur ist sicherlich etwas besonderes. Alleine schon das Feuerwerk in der Marina Bay ist ein Wahnsinn. Wer auf shoppen steht kann sich wahrscheinlich keinen besseren Ort aussuchen. Wir sind nicht so die Shopper, aber durch Shoppingmalls sind wir trotzdem viel spaziert, geht auch fast nicht anders hier.

Singapur hinterlässt einen guten Eindruck. Weiß nicht ob wir nochmal wiederkommen, aber das liegt wahrscheinlich an Asien allgemein. 
Mir reicht’s vor erst mal mit Asien. Es ist schon über 10 Jahre her, dass ich das erste mal in Asien war und seither war ich glaube ich 6 mal. Irgendwie hab ich genug. Von den Leuten, dem Essen, der Unorganisiertheit und überhaupt. Aber das kann sich ja schnell wieder ändern…


Ich muss sagen, ich spreche hier von Süd-Ost-Asien - SOA - in Asien gibt es natürlich noch Ziele wo ich auf jeden Fall hin möchte, aber die sind dann auch ganz anders denke ich. Und dort ist dann der Grund der Reise und die Art der Reise, wie ich reise, eine ganz andere.


Resümee Malaysia

Was denke ich jetzt über Malaysia?! 
Ich kann jetzt nur von West-Malaysia sprechen und hier nur von der Westküste bis ins Landesinnere. 
Zum Baden braucht man hier überhaupt nicht herkommen. Das schaut an der Ostküste wieder ganz anders aus. Dort gibt es super Inseln und traumhafte Tauchgebiete, nur ist da jetzt genau Regensaison.

Sehr interessant in Malaysia sind die Religionen und wie sie nebeneinander, miteinander leben. Das Land ist muslimisch, hat aber sehr viele Einwanderer aus China und Indien. Somit gibt es auch ganz viele Hindus und Buddhisten. Eine Moschee steht zwei Straßen neben einem chinesischen Tempel und eine Straße weiter steht ein Hindu-Tempel. Das hat mir sehr gut gefallen.

Am positivsten ist für mich das Essen. Eine derartige Vielfalt hab ich noch nirgends erlebt. Obwohl ich kein Fleisch mehr esse, hatte ich nirgends Probleme. Nur bei den Chinesen muss man etwas länger suchen. Die essen Alles, hauptsache es hat sich mal bewegt. Da ich Fisch esse und anderes Seafood gab’s immer genug zu essen. Soviel Seafood hab ich glaub ich überhaupt noch nie gegessen.

Was komplett gefehlt hat, waren die gemütlichen „Zonen“ die wir sonst von Asien kennen. In Thailand gab es immer irgendein Cafe mit Hängematten oder anderen gemütlichen Plätzen wo man mal einen Tag relaxen konnte. Das haben wir hier nicht gefunden und somit fehlte einfach die Gemütlichkeit und unsere Erholung kam etwas zu kurz. 
Die Reise war überhaupt sehr von Städten geprägt, was eigentlich so nicht geplant war. Aufgrund der Regenzeit haben wir den größten Nationalpark, Taman Negara, ausgelassen. Leider mussten wir auch die Zugfahrt die Malaysia von Norden nach Süden durchquert auslassen. Das war eigentlich ein Eckpunkt der Reise, aber aufgrund von Überschwemmungen ist die Strecke gesperrt.

Grundsätzlich würde ich Malaysia nicht empfehlen, wenn jemand Süd-Ost-Asien kennen lernen will. Es kommt mir hier schon etwas „verwestlicht“ vor.


Ost-Malaysia auf Borneo ist da vielleicht wieder eine ganz andere Geschichte. Hier steht die Natur mit Dschungel und Vulkanen im Vordergrund. 


Dies und das in Singapur

Jetzt sind wir schon etwas früher als geplant in Singapur. Wir waren ja vor 3 Jahren schon mal hier und haben da schon sehr viele der Sights angesehen, somit haben wir jetzt keinen wirklichen Plan, ausser die Stadt nochmals zu genießen und ein paar Sachen ansehen, oder auch nicht.

Den Zoo haben wir uns angesehen, Bericht gibts hier. Ansonsten sind wir durch Chinatown spaziert, waren nochmal Gardens by the Bay, während des Tages und auch am Abend und waren wieder fasziniert von den Supertrees und der ganzen Anlage. Bugis Street waren wir, ich hab mir im Art Science Museum die Ausstellung Collider angesehen und am letzten Abend haben wir leider etwas spät noch die Fortgehmeile Clark Quay, entdeckt. Aber um das bunte Treiben bei einem Bier zu beobachten hats gereicht.

Es gibt dann doch einige Fotos anzusehen für euch, auch wenn die Co-Redaktion schon wieder etwas griesgrämig schaut weil so wenig Kommentare kommen...

Jetzt sitzen wir in Chinatown, trinken einen super Kaffee und fahren am Abend zum Flughafen. Mitternacht geht dann unser Flug nach Istanbul. Dort verbringen wir dann noch eine Nacht, bevor es am Donnerstag zurück nach Graz geht.

Singapur 2016-01

Sonntag, 3. Januar 2016

Beeindruckender Besuch im Singapur Zoo

Den Zoo haben wir ja vor 3 Jahren schon besucht, da aber den Nacht Zoo. Da wir damals schon sehr beeindruckt waren, wollten wir uns den normalen Zoo auch noch ansehen. Und wir wurden nicht enttäuscht.
Der Zoo ist sehr groß, 28ha, und man hat nicht dauernd das Gefühl zwischen Käfigen herum zu wandern. Die Gehege sind groß und zwischen den Tieren und den Besuchern sind meist nur Wassergräben und nicht Zäune, Glaswände, Mauern. So hat man den Eindruck den Tieren näher zu sein und ist teilweise noch mehr fasziniert von ihnen.
Wir waren 6h im Zoo und haben nur 1 Pause gemacht. Es wurde uns nicht langweilig wobei am Schluss war ich schon froh als wir "fertig" waren. Ist doch ein riesiges Gebiet das wir abgegangen sind und ich hab auch nicht wenig Fotos gemacht, was auch anstrengend war. Dafür hab ich jetzt ganz viel Affen Bilder :-)
Dabei bin ich ja eigentlich ein Hahn, sagt meine Ziege...

Singapur Zoo 2016-01-03

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Prosit Neujahr

Wir wünschen euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2016!

Lg aus Singapur.



Mittwoch, 30. Dezember 2015

Wir reisen ab

Wir haben mittlerweile Malaysia verlassen.
Eine ziemlich lange Fahrt hat uns von KL nach Johor Bahru gebracht. Die Ausreise war zum Glück kein Problem, nur die Einreise nach Singapur hat ewig gedauert. Ich hab keine Ahnung was die da machen, aber die ganze Ankunftshalle war voll und nichts hat sich bewegt. Dauerte 1,5h bis wir endlich eingereist waren.
Dann brauchten wir noch ca. 1h bis nach Chinatown und die Hotelsuche hat begonnen. Das ist 2 Nächte vor Silvester gar nicht so einfach. Irgendwie waren wir schon so fertig und müde, dass wir nur noch Blödsinn gemacht haben. U-Bahn nach einer Station aussteigen weil man glaubt in die falsche Richtung zu fahren, in einem Hotel das zu einer Kette gehört und voll ist nicht nach den anderen Hotels und deren Belegung zu fragen, ... wir waren einfach schon etwas über dem Limit. Gelandet sind wir dann in einer schäbigen Absteige, aber für eine Nacht muss es reichen.
Alles Weitere gibt es dann in den nächsten Berichten.

Sonntag, 27. Dezember 2015

Batu Caves und Petronas Twin Towers

Heute steht ein Ausflug an den Stadtrand auf dem Plan. Wir fahren mit dem Zug zu den Batu Caves. Dabei handelt es sich um hinduistische Tempel die vor, um, in, auf Höhlen gebaut wurden und sehr beeindruckend sind.
Zuerst gehen wir in eine Höhle mit sehr kitschigen Figuren und "Altaren". Dort gibt es auch eine steile Stiege in einer riesigen Höhle nach oben.
Danach gehen wir wieder raus und 100m weiter erwartet uns eine riesen Statue die vor einer Stiege mit über 500 Stufen thront. Oben angekommen kann man in den Eingang einer Höhle gehen wo auch Führungen gemacht werden. Von hier hat man einen schönen Blick auf KL mit seinen Hochhäusern und Türmen.
Die Stiege führt aber zu einer andern Höhle durch die man durchgeht und über einen weiteren Aufgang kommt man in eine nach oben offene Höhle wo ein Tempel steht.
Wirklich unglaublich schön und beeindruckend das Ganze.

Zwischendurch müssen wir immer wieder aufpassen, dass uns die Affen nicht das Zeug klauen, so wie vielen anderen Besuchern. Die sind so frech, ein Wahnsinn. Ich versuche immer ein paar Schnappschüsse zu machen, ohne selbst Opfer zu werden.

Zu mittag ist es uns zu heiß und wir fahren wieder zurück nach KL. Am Nachmittag starten wir zu den Petronas Twin Towers, die wir mit Max ja schon besucht haben. Heute wollen wir sie uns nochmal genauer ansehen, auch im dunkeln.
Als wir uns auf den Weg zu einer Bar mit Ausblick machen, beginnt es zu regnen, schütten, und so flüchten wir zurück ins nächste Shoppingcenter. Wir setzen uns direkt vor den Twin Towers in ein Café und sitzen den Monsunregen bei einem Bier aus. Der Regen hört auf und die Wasser-Licht-Show beginnt. Super!
Wir starten wieder los und versuchen ein paar schöne Bilder zu machen und bestaunen die Türme. Wenn man so ganz klein vor den riesen Türmen steht, kann man schon verstehen warum die Einwohner "stolz" sind auf ihre Towers.

Wir haben auch noch einen Besuch im Pavilion Shopping Center unternommen. Komplett krank dort. Shopping ist nicht so unseres, aber dafür waren wir im Kino. Machen wir meistens in Asien, ist lustig.

Am Dienstag haben wir dann noch einen Ausflug in luftige Höhen unternommen. Wir haben uns ganz fein angezogen und sind in die Heli Bar gegangen. Im 34. Stock ist eine Bar und über Stufen kommt man dann auf eine Helikopter Landeplattform. Hier landet kein Heli mehr, sondern höchstens der eine oder andere einen Treffer bei den Damen. Die Plattform steht voll mit kleinen Tischen und Stühlen und zum Sonnenuntergang füllt sie sich. Man hat einen super Blick auf KL, vor allem der Fernsehturm ist gut zu sehen. Von den Petronas Twin Towers sieht man leider nur die obere Hälfte, aber das schaut auch super aus.
Anschließend haben wir noch einer Essensstraße einen Besuch abgestattet.

Batu Caves und Petronas Twin Towers 2015-12-27

Samstag, 26. Dezember 2015

Rundgang durch Kuala Lumpur

Nachdem wir uns kurz ausgeruht hatten, gab's ein Frühstück bei uns auf der Terrasse mit Kaffee. Und zwar so richtig gutem.
Danach schaute die Welt gleich wieder besser aus und wir machten uns auf den Weg, um die Gegend um Chinatown zu erkunden.
Mitten in Chinatown steht ein großer Hindutempel, was ein wenig verwundert, aber auch zeigt, dass das nebeneinander der Religionen hier ganz gut zu funktionieren scheint.
Wir schlendern weiter zu einem chinesischen Tempel und dann zu einer Moschee.
Es gibt hier immer noch sehr schöne alte Gebäude, die zwischen den ganzen Glas-Beton-Giganten stehen.
Da es sehr heiß ist schlagen wir den Weg zum Park ein. Dort wandern wir durch den Orchideen Garten, wunderschön und entlang des Bird Park gehen wir weiter bis zum Planetarium. Dort gibt es eine Ausstellung, aber es ist so kalt das wir uns nicht lange aufhalten, nur noch kurz mit den Lift auf einen Aussichtsturm fahren. Dort sind wir alleine und haben einen super Blick über KL.

Jetzt sind wir doch schon wieder lange unterwegs und die Müdigkeit und Hitze macht uns zu schaffen. Somit gehts zurück zum Hotel für ein Spätnachmittagsschläfchen. So sind wir am Abend wieder fit und können durch den Markt mit den zahlreichen Essendständen schlendern und dem bunten Treiben zusehen.

Kuala Lumpur Stadtrundgang 2015-12-26

Freitag, 25. Dezember 2015

Wie wir an Weihnachten zu Herbergssuchenden wurden

Zu Weihnachten wollten wir uns ein wenig Luxus gönnen und so haben wir auf einer kleinen Insel die zwischen Penang und dem Festland liegt, Pulau Jerejak, 3 Nächte in einem Ressort gebucht.

Wir hätten es wissen müssen, soviel Luxus ist nichts für uns. Wir haben versucht das Ressort zu kontaktieren, damit wir den Transfer ausmachen können. Das hat aber nicht geklappt. Email konnte nicht zugestellt werden und ans Telefon wollte einfach keiner rangehen. So sind wir auf eigene Faust losgezogen und sind zu der Anlegestelle gefahren. Dort war man dann überrascht, weil von uns keine Buchung vorliegt. Wir haben über booking.com gebucht und haben auch eine Bestätigung erhalten.
Das konnte geklärt werden, Bungalow steht bereit. Dann ging's weiter. In unserem Bungalow ging die Klimaanlage nicht, der Tresor lies sich nicht öffnen und die Balkontür lies sich nicht zusperren, was mit nicht funktionierenden Tresor irgendwie blöd ist. Da ich aber in meiner Jugend eine Ausbildung bei MacGyver gemacht habe, war die Balkontür schnell repariert.
Die anderen Probleme wollten sie durch einen Wechsel in einen anderen Bungalow lösen, gibt aber nur mehr Einzelbetten. Da haben wir dann gesagt nein, wir sind ja verheiratet und auf Hochzeitsreise, ein Doppelbett ist durchaus angebracht. Also blieben wir in unserer Behausung, dafür konnten wir zu den inkludierten Massagen noch jeweils eine zusätzliche Stunde buchen.

Im Ressort war nicht viel los, erst am 25.12 kamen mehr Leute an. Unseren Pool hatten wir meist für uns alleine. Der Ausblick war nicht so toll, da wir genau gegenüber auf Penang sahen und dort ist die ganze Küste verbaut. Zusätzlich donnerten alle paar Minuten Flugzeuge über unsere Insel.
Wir genossen das herumliegen und Nichtstun trotzdem.

Leider gab es einen Zwischenfall mit dem Personal, der zu einer heftigen Auseinandersetzung mit dem Hotelmanagement und Angestellten führte und wir daraufhin beschlossen, sofort abzureisen.
Wir packten, bezahlten und fuhren mit der Fähre zurück auf Penang. Dort gingen wir gleich zur Polizei und gaben einen Bericht ab. Es war schon 20 Uhr als wir bei der Polizei waren und das Ganze dauerte. Um 22 Uhr waren wir dann fertig, aber der Beamte sagte uns, dass wir noch ins Hauptkommissariat müssen, weil der Oberkibara muss sich das anhören. Somit sind wir mit dem Taxi dorthin. Ich sollte nochmal alles schildern. Wir wollten aber gar keine Anzeige machen, sondern nur eine Meldung was passiert ist. Da wir keine "Verhandlung" wollten, wurde das vermerkt und die Polizei war sehr bemüht.
Somit ist alles in Ordnung, wir haben eine Meldung gemacht und alles passt. Jetzt war es aber schon 23 Uhr und wir hatten keine Unterkunft, ein haufen Gepäck am Rücken und für den nächsten Tag ein Busticket nach Kuala Lumpur. Als ich den Kommissar fragte wie wir mit dem öffentlichen Bus zum Hauptbusbahnhof kommen, taten wir ihm wahrscheinlich leid. Er hat einen jungen Kollegen beauftragt uns dorthin zu fahren. Ein bisschen ungut war mir trotzdem, als wir unsere Rucksäcke in den Kofferraum legten, weil dort 2 Baseballschläger lagen, aber sie haben uns ganz nett an einem Hotel gegenüber des Bahnhofs abgeliefert.

Leider waren die 3 Hotels alle komplett ausgebucht, auch die umliegenden Hotels hatten wegen der Feiertage nichts mehr frei. Da standen wir, am Weihnachtstag um 23 Uhr ohne Bett.
"...oh gib uns He-erberge heut..."
Entweder am Busbahnhof auf der Bank schlafen, über eine Stunde mit dem Bus in die Stadt zurückfahren und Unterkunft suchen, oder versuchen mit einem Nachtbus zu fahren.
Zum Glück ging um 1 Uhr ein Bus nach KL und wir konnten unser Ticket umschreiben.
So sind wir dann mit dem Nachtbus gefahren und um 6 Uhr in KL angekommen.
Ziemlich fertig machten wir uns dann auf die Suche nach einem Hotel. Das 3. oder so hatte etwas frei und schaute auch super aus. Wir hatten Glück und konnten unser Zimmer gleich beziehen und legten uns nach einer Dusche mal ein wenig aufs Ohr. Danach schaute die Welt gleich wieder viel besser aus.
Jerejak 2015-12-24


Donnerstag, 24. Dezember 2015

Frohe Weihnachten



Wir wünschen euch frohe Weihnachten!



Wir „feiern“ auf einer kleinen Insel und schwitzen ordentlich, aber so kalt ist es bei euch ja anscheinend auch nicht :-)



Lg von Pulau Jerejak,

Sylvia und Flo



















Hier noch ein kleiner Weihnachtsgruß aus dem Shoppingcenter.

Dienstag, 22. Dezember 2015

George Town

George Town ist wie Melaka zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt worden. Die Altstadt ist sehr schön und hat verschiedene Viertel - Chinatown, Little India, Malaiisches Viertel…
Es gibt zahlreiche kleine Geschäfte und Handwerksbetriebe und auf den Straßen ist so einiges los. Sehr interessant sind auch die Jettys. Dort leben Familienverbände (Clans) auf Stelzhäusern direkt am Wasser. 
Wir schlendern durch die verschiedenen Viertel und essen meist direkt bei Straßenständen. Das gute ist, dass vor unserem Hostel jeden Abend zahlreiche Stände aufgebaut werden, durch die wir uns durchkosten. Ich hab schon eine Suppenfrau und einen Nudelmann.

Neben dem Essen und Essen suchen schauen wir uns die vielen Streetart Kunstwerke in den verwinkelten Gassen an und genießen das Gewusel.

George Town 2015-12-20

Montag, 21. Dezember 2015

Inselrunde auf Penang

Wir wollen uns die Insel mal genauer ansehen und so leihen wir uns wieder ein Moped. Zuerst besuchen wir noch im Stadtgebiet den Dharmikarama Burmese Temple und gleich gegenüber das Wat Chayamangkalaram. Wunderschöne Tempel, mit einem riesigen, liegenden Buddha.
Anschließend schauen wir uns einen Hindhu Tempel an, Balathandayuthapani, der auf einem Berg steht. Wunderschön und auch innen eine ganz nette Atmosphäre. Die Kinder laufen herum und spielen, die Leute sitzen auf dem Boden herum. Da setzen wir uns gleich dazu, nach dem schweißtreibenden Aufstieg brauchen wir etwas Abkühlung.
Nach einer kleinen Rast und Stärkung geht die Fahrt weiter entlang der Nordküste. Am Weg steht noch die Floating Mosque die wir uns kurz ansehen.
So richtig Lust haben wir für keine Aktivitäten und so fahren wir auch nur kurz zum Nationalparkbüro und schauen ob der Canopy Walk offen ist. Da dieser, wie so oft, geschlossen hat, verzichten wir auf den Nationalpark, sondern fahren weiter über eine Bergstraße quer über die Insel. Einen kurzen Stop machen wir noch an einem kleinen Wasserfall, den viele Einheimische Jugendliche für eine Abkühlung nutzen.
Unser letzte Station ist der Kek Lok Si Tempel. Dort kommen wir leider schon sehr spät an und so hetzen wir durch die Tempelanlage. Diese ist sehr groß und beeindruckend. Im oberen Bereich, dort führt ein Lift hin, steht eine 30m große Bronzestatue. Da der Lift schon geschlossen hat sind nur noch wenige Besucher oben. Die Statue ist unglaublich groß und beeindruckend, so etwas glaube ich hab ich noch nie gesehen. Von hier heroben hat man auch einen super Blick über George Town.
Wir fahren noch 3km weiter bergauf, bis die Straße an einem Stausee endet. Sehr viele Radfahrer sind unterwegs, nutzen anscheinend diese Bergstrecke für die Feierabendrunde. Wir genießen noch kurz den Ausblick und fahren dann wieder zurück.

War ein sehr schöner Tag. Ganz viele Tempel gesehen, es reicht fürs Erste. Jetzt sind wir so richtig müde und fertig. Da sind wir froh, als wir das Moped zurückgebracht haben und uns auf unserem Balkon erst einmal ein Bier gönnen und uns ein wenig entspannen können.

Sightseeing Programm haben wir jetzt mal beendet. In den nächsten Tagen ist relaxen angesagt. Wir werden noch ein wenig durch George Town schlendern und am 23.12 wechseln wir auf eine kleine Insel vor Penang. Dort bleiben wir über Weihnachten.

Penang 2015-12-21